Ein Drittel aller Kinder erlebt Cybermobbing. Zwei Betroffene entwickeln die App dagegen.

SPERRFRIST: Donnerstag, 2. Juli 2026, 06:00 Uhr (MESZ). Bitte nicht vor diesem Zeitpunkt veröffentlichen.
2. Juli 2026
Ein Drittel aller Kinder erlebt Cybermobbing. Zwei Betroffene entwickeln die App dagegen.
Cybermobbing traf einen von ihnen selbst. Heute schützen die beiden tausende Familien, während die Welt noch über Verbote diskutiert.
MÜNCHEN, 2. Juli 2026 — Ein Drittel aller Kinder erlebt Cybermobbing. Über 20 Prozent werden Opfer von Cybergrooming. Die Antwort der Branche war bisher, die Bildschirmzeit oder den Zugang zu begrenzen. Helmits Antwort ist, jede Minute online sicherer zu machen.
Leonardo Benini und Alexander Wolters, beide 23, kennen sich seit dem Kindergarten. Sie gingen auf dieselbe Schule, dieselbe Universität, verbrachten ihre Teenagerjahre auf denselben Plattformen. Einer von ihnen wurde Opfer von Cybermobbing. Beide beschlossen, etwas dagegen zu tun.
Heute launcht Helmit seine Mobile App und bringt Echtzeit-Schutz vor Cybermobbing, Cybergrooming und gefährlichen Inhalten jeder Art direkt auf das Smartphone jeder Familie.
Helmit erkennt Bedrohungen auf Plattformen wie WhatsApp, Instagram, Discord, Signal und YouTube in dem Moment, in dem sie entstehen, und benachrichtigt Eltern, bevor ein Schaden eintritt. Eltern können die Nachrichten ihrer Kinder nicht einsehen. Wenn Helmit eine Bedrohung erkennt, erhalten sie eine Benachrichtigung, die nur den Inhalt zeigt, der den Alarm ausgelöst hat. Nichts mehr. Alles läuft auf dem Gerät selbst. Keine Daten verlassen jemals die Kontrolle der Familie.
Die Fälle sind real. Seit dem Start hat Helmit bereits mehr als 1.000 Vorfälle digitaler Gewalt aufgedeckt. Eltern teilen regelmäßig, was Helmit erkannt hat: Grooming-Versuche, koordiniertes Mobbing, explizite Inhalte, die von Erwachsenen an Kinder gesendet wurden.
„Helmit hat mir sofort Bescheid gegeben, als im Klassenchat meines Sohnes gemobbt wurde. Er war nicht direkt betroffen, aber ich konnte direkt mit ihm reden und die anderen Eltern informieren. Das wäre mir sonst nie aufgefallen." — Paul M., Vater eines 11-jährigen Sohnes.
„Ich habe selbst erlebt, was es bedeutet, online Ziel von Mobbing zu werden", sagt Leonardo Benini, Mitgründer von Helmit. „Ich weiß, wie es sich anfühlt, und wie wenig Eltern in dem Moment tun können, weil sie es schlicht nicht mitbekommen. Als das passiert ist, hatte meine Familie keine Möglichkeit zu reagieren. Genau das wollen wir ändern."
Das Verbot löst das Problem nicht
Australien hat Social Media für Kinder verboten. Großbritannien zieht nach. In Deutschland ist die Debatte in allen Schlagzeilen. Was als lokale Diskussion begann, ist längst eine globale Bewegung, getrieben von einer wachsenden Frustration darüber, dass die großen Plattformen das Problem nicht lösen wollen.
„Die Plattformen haben die Daten, die Algorithmen, die Ressourcen. Sie wissen genau, was auf ihren Diensten passiert", sagt Alexander Wolters, Mitgründer von Helmit. „Aber ihr Geschäftsmodell lebt von Engagement, egal welchen Preis Kinder dafür zahlen. Ein Verbot ist kein Wunder, es verschiebt das Problem nur. WhatsApp, Discord, Online-Spiele sind nicht Teil des Verbots. Das heißt, Kinder und Gefahren werden dort hinwechseln, während Eltern glauben, dass das Problem gelöst sei. Wir geben ihnen stattdessen ein Werkzeug, das wirklich funktioniert."
Die Debatte konzentriert sich fast ausschließlich auf Nutzung: wie viel Zeit Kinder online verbringen und auf welchen Plattformen. Das verfehlt den Kern. Die entscheidende Frage ist nicht, wie lange ein Kind online ist. Sondern was ihm dabei passiert.
Leonardo und Alexander sind selbst Kinder der digitalen Generation, um die es in der Debatte geht. Sie wuchsen mit Instagram, WhatsApp und Discord auf. Sie wissen, wie diese Plattformen funktionieren, wie Kinder sie wirklich nutzen und was Eltern dabei entgeht. Beide sind EWOR Fellows und Sigma Squared Fellows, zwei der weltweit selektivsten Programme für außergewöhnliche Gründerinnen und Gründer. Leonardo studierte Mathematik an der Technischen Universität München und der University of Toronto, wo er als einer der Jahrgangsbesten abschloss. Mit zwölf Jahren begann er zu programmieren und erzielte mit einem Unternehmen, das er noch während der Schulzeit gründete, über 100 Millionen Aufrufe auf Instagram. Er war zudem bei Allianz als Aktuar tätig. Alexander studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität München und der National University of Singapore, ebenfalls als einer der Jahrgangsbesten, bevor er an die ETH Zürich wechselte, um sich auf Privacy-Preserving Machine Learning zu spezialisieren. Zuvor war er bei BMW als AI Engineer und der Boston Consulting Group tätig.
Helmit schützt bereits über 1.000 Familien in Deutschland und Europa, hat eine Bewertung von 4,8 Sternen und ist SOC 2 zertifiziert sowie DSGVO-konform. Verfügbar für iOS, Android, Mac und Windows. Die Mobile App kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Der Preis beginnt bei 9,99 Euro pro Monat oder 79 Euro pro Jahr, für unbegrenzt viele Kinder und Geräte.
Über Helmit
Helmit ist eine Kinderschutzplattform für Messenger-Dienste und soziale Medien. Sie erkennt Cybermobbing, Cybergrooming und gefährliche Inhalte jeder Art in Echtzeit und benachrichtigt Eltern, bevor ein Schaden entsteht, ohne Eltern offenen Zugang zu privaten Nachrichten zu gewähren. Helmit läuft auf dem Gerät selbst, deckt WhatsApp, Instagram, Discord, Signal und YouTube ab und ist für iOS, Android, Mac und Windows verfügbar. Gegründet 2025 in München von Leonardo Benini und Alexander Wolters. SOC 2 zertifiziert. DSGVO-konform. www.helmit.org

Leonardo Benini, Pressekontakt
presse@helmit.org+49 162 9544760Helmit GmbH
Am Jägereck 3, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn
